Die 20 wichtigsten Stilmittel: Erkennen, Benennen und Deuten
Stilmittel (auch rhetorische Mittel) zu erkennen und zu deuten ist in fast jeder Deutschklausur gefragt.
Klangfiguren
**Alliteration:** Gleicher Anlaut: "Milch macht müde Männer munter." Wirkung: Einprägsamkeit.
**Onomatopoesie:** Lautmalerei: "zischen, klirren, plätschern." Wirkung: Lebendigkeit.
**Anapher:** Wiederholung am Satzanfang: "Ich will... Ich will... Ich will..." Wirkung: Nachdruck, Steigerung.
Bildliche Figuren
**Metapher:** Übertragener Ausdruck ohne "wie": "Wüste des Lebens." Wirkung: Veranschaulichung.
**Vergleich:** Mit "wie": "schnell wie der Wind." Wirkung: Verdeutlichung.
**Personifikation:** Vermenschlichung: "Die Sonne lacht." Wirkung: Belebung.
**Symbol:** Festes Bild für einen Begriff: Taube = Frieden, Herz = Liebe.
Satzfiguren
**Parallelismus:** Gleicher Satzbau: "Heiß ist die Liebe, kalt ist der Schnee." Wirkung: Rhythmus.
**Antithese:** Gegenüberstellung: "Krieg und Frieden." Wirkung: Kontrast.
**Klimax:** Steigerung: "Er kam, sah und siegte." Wirkung: Spannungsaufbau.
**Oxymoron:** Widersprüchliche Verbindung: "bittersüß, alter Knabe." Wirkung: Paradoxie.
Deutungstipps
Immer die WIRKUNG beschreiben, nicht nur benennen! Frage: Warum hat der Autor genau dieses Mittel gewählt? Was soll beim Leser ausgelöst werden?
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